Tagestourenbericht (Nachlese)
Sophienhöhe bei Hambach
20.09.2009 19:07:00 von Ralf Schmidt
Schöner flowiger Trail am Beginn der Strecke
Die Sophienhöhe wurde uns von einem Bekannten ans Herz gelegt, das man sie einfach mal gefahren haben muss. Also machten wir uns auf den Weg nach Hambach. Mit dem Auto, denn 50 km hin und die selbe Strecke zurück, dann noch fast 30 km Sophienhöhe, das war uns dann doch zu viel. Zumal mit dem Mountainbike zu fahren ist schon etwas beschwerlicher als mit einem Trekkingrad. Dann noch die unbekannte Strecke, da ist die Autoanfahrt schon geeigneter.
Vom Parkplatz bei Hambach, am dem auch der kleine Biergarten angrenzt, parkten wir unser Auto. Den Track den ich nachfahren wollte, begann auch dort und wurde im Uhrzeigersinn gefahren.
Die ersten Kilometer waren schon vielversprechend. Schöne schmale Trails zwischen den Bäumen durch, gut und flüssig zu fahren. Wie die restliche Strecke auch. Allerdings dann nur noch auf befestigen und verdichteten Schotterwegen. In 2 serpentinartigen Wegeführungen ging es jeweils auf über 200 Meter ü.n.N. Zwischendurch suchte ich immer wieder nach einem möglichen versteckten Trial. Nichts da, es gibt keinen. In dem 1. Anstieg mußte ich auch der Trailsuche umkehren und nahm die Kurve zu eng. Dabei fiel ich nebst Rad um. Das sich daraus entstehnedne Problem bemerkte ich später. Oben angekommen besuchten wir dann auch als Erstes den Römerturm umd die Aussicht zu genießen. Leider war es zu diesig. Man konnte den Braunkohleabbau nur erahnen. Hier stellte ich dann auch fest, das sich mein Schaltauge verbogen hatte. Die beiden größten Ritzel hinten waren ab sofort tabu für mich. Danach fuhren wir den ersten Downhill. Auch in Serpentinenform und auf Waldautobahnen. Unten angekommen ging außen am Rand der Sophienhöhe entlang bis zur nördlichsten Stelle, wo wir dann den 2. Anstieg in Angriff nahmen.
Nachdem wir diesen bewältigt hatten, eine schöne steile Rampe war auch dabei, fuhren wir rückseitig am Tagebau vorbei. Hier konnten wir etwas besser die Ausmaße des Kohleabbaus sehen. Auf einem Hinweisschild lasen wir, das das Abbaugebiet bis zu 370 Meter tief ist. Daraus ließe sich später bestimmt einen geilen Anstieg mit über 500 Höhenmeter auf 8 Kilometer bauen, wenn der Kohleabbau mal fertig ist und das Gebiet freigegeben würde.
Dann fanden wir noch den 2 Trail im Mammut Wald. Auch dieser war einfach Klasse. Aber zu kurz. Der darauf folgende Downhill endete auf der Rodelbahn. Unmittelbar danach kommt auch schon der Parkplatz und das Ende der Tour.
Der Biergarten ist nett und empfehlenswert. Das Essen war lecker.
Bei besserer Sicht werden wir die Tour nochmal fahren und dann auch Bilder mitbringen.
Für die Statistik:
Strecke: 26 km
Schnitt: 17 km/h
Profil: 430 Höhenmeter


