Tagestourenbericht (Nachlese)
Mühlen und Schlösser
27.09.2009 22:09:00 von Ralf Schmidt
Ein Klassiker empfiehlt sich erneut
Gestartet sind wir an der Rodenkirchener Brücke. Acht Mitfahrer hatten sich angemeldet über die Radlerfruen.de und 10 Radler sind gekommen. Als 10-köpfige Gruppe ging es zuerst einmal in den Hahnenwald. Danach über Immendorf und vorbei an der Kiesgrube und schon waren wir an dem Schloß Falkenlust. Eine erste Pause war angesagt.
Unterwegs stellte sich schon recht früh heraus, das der anvisierte Schnitt von 17 km/h nicht erreicht werden würde. Anscheinend wollte niemand so langsam fahren. "Nette", eine neue Mitradlerin, zog es immer wieder an die Spitze der Gruppe. So erreichten wir auch recht schnell die Burg in Brühl-Schwadorf. In den Hof konnten wir diesmal nicht. Daher ging es recht flott weiter über Wirtschafswege und Nebenstraße bis zur Kitzburg. Auch hier fuhren wir nicht ins Burginnere, der Pächter/Besitzer hatte uns bei letzten Mal stark schimpfend von der Burg gejagt. Besucher sind anscheindend nicht willkommen. Nun ging es mit einen kurzen Anstieg in den Staatsforst Ville/Kottenforst. Über den Holzweg Richtung Hochmoor rollten wir zügig zum Birkhof. Danach überquerten wir die Bundestraße zwischen Brühl und Weilerswist. Mit großem Schwung ging es nun abwärts bis zu einer Unterführung. Hier mussten die Bremsen benutzt werden um die Linkskurve nicht zu verpassen, die uns auf den Weg zum Biergarten in Erftstadt - Liblar führte. Iris wunderte sich, das es linksrheinisch doch ein paar Hügel gibt und nicht alles nur Flach ist. Thomas, aus Berlin kommend, wünschte sich wahrscheinlichzu diesem Zeitpunkt genau das Gegenteil. Er kämpfte Tapfer mit den kleine Unebenheiten auf den Waldwegen.
Im Biergarten war dann erst einmal etwas chillen und Nahrungsmittelzufuhr angesagt. Waren die Ofenkartoffeln in der Vergangenheit schon groß, so war es heute leider nicht so. Und für das Ganze auch noch 5 Euro zu verlangen, wurde von uns teilweise als unverschämt aufgenommen. 3,-- bis 3,50 € für die Größe der Kartoffel wäre angemessen gewesen. Ich ließ es mir nicht nehmen, mit meiner Tollpatschigkeit das Weizenbier meiner Frau umzuwerfen. Dabei ging auch das Glas kaputt und ich hatte das Bier als Belohnung auf der Hose. Was will man mehr?
Nachdem wir alle gespeist hatten, machten wir uns auf den Weg zum Schloss Gymnich. Zuvor durch die Parkanlage des Schloss Gracht in Liblar, dann entlang der Erft, bei Dirmerheim über die Feldwege nach Gymnich. Leider war auch hier die Schlossparkanlage geschlossen. Also auf zum letzten zwischenziel der Tour, der Gymnicher Mühle. Diese ist noch im Umbau befindlich und auch nicht direkt als Mühl erkennbar. So radelten fast alle an diesere Mühle vorbei ohne sie zu bemerken.
In Kerpen - Brüggen bereitetn wir Thomas auf den letzten Anstieg nach Weiler-Berrenrath vor. Kurz vorher noch von "Nette" gedopt, machte er sich auf den letzten Anstieg. Obern machten wir einen Erhoungspause. Nach 20 Minuten nahmen wir den letzen Teil der Tour in Angriff. Nachdem wir in Weiler die längere Abfahrte genossen radelten wir durch Berrenrather Seitenstraßen. Über einen Radweg nach Hürth Gleuel ging es auch fast nur Bergab. Das Stück bis kurz vor den Millitärring schafften auch alle. Hier verabschiedeten sich Michael mit seiner Frau und Thomas, der sein Auto hier geparkt hatte. "Nette", Iris, Rattfara, Dieter und wir fuhren weiter Richtung Startpunkt. An der Luxemburger Straße hatte Nette dann zu allem überfluss noch eine Plattfuß. Sie nahm die Straßenbahn nach Hause. So brökelte die Gruppe weiter ausseinander. Rattfara verließ uns an der Rodenkirchen Brücke. Als letzte verabschiedeten wir Iris am Tauzieher.
Fazit:
Eine Klasse Tour mit vielen netten Leuten, die wir gerne wiederholen möchten.
Für die Statistik:
Strecke: 77 km
Schnitt: 19 km/h
Profil: ca. 240 Höhenmeter














































