Tagestourenbericht (Nachlese)
Mechernich - Düren entlang Urft und Rur
25.10.2009 21:19:00 von Ralf Schmidt
Eine schöne Radtour mit Umleitung
Fast pünktlich auf die Minute trafen alle Fünf heute morgen um 7:45 Uhr am Fahrkartenautomaten ein. Nur noch kurz das VRS TagesTicket für 5 Personen mit den dazu gehörenden Fahrradkarten und schon ging es gemütlichen Schrittes auf den Bahnsteig. Die Regionalbahn erschien um 8:05 Uhr und wir plazierten uns im Fahrradabteil. Kurz vor Mechernich kündigten erste Sonnenstrahlen einen phantastischen Tag an. So sollte es auch werden.
Von Mechernich folgten wir zuerst dem Radweg bis nach Scheven. Dort überquerten wir die Hauptstraße und radelten wir auf einem Feldweg hoch zum Heidehof, anschließend umradelten wir Kallerheistert. Um von unserem "Radfeldweg" auf die Gemünder Straße zu kommen, mussten wir unsere Räder eine steile Treppe herunter tragen. Klaus zeigt sich dabei als Kavalier und trug das Rad von Ruth auch mit herunter. Der Gemünder Straße folgten wir 1000 Meter und bogen dann links auf den Radweg der parallel zur Bahntrasse nach Gemünd führt. Dieser Radweg ist ausgeschildert für die Wasserburgenroute, Tälerroute Urft und die Eifel-Höhen-Route. Wir folgten dem Weg durch Gemünd wo wir in der Ortsmitte auf der Urftbrücke eine Brotpause einlegten. Durch die Fußgängerzone von Gemünd kamen wir wieder auf den Uferweg. In Malsbenden wechselten wir auf die rechte Uferseite und fuhren die Urftseestraße (ehemals die K7) bis zur Talsperrenmauer. Auf halbem Wege wurde vor 3 Wochen eine neue Brücke eingeweiht, die die rechte Urftseite mit der Linken verbindet. Dadurch hat man jetzt einen direkte Weg auf die Burg Vogelsang. Adolfs ehemalige Eliteschule.
Auf der Strecke zur Staumauer war Iris von der Natur fasziniert und stark beeindruckt. Und das "vor den Toren Kölns". Wahrlich war es beeindruckend die Felsen zu sehen, die dem Wanderer bei gefüllter Talsperre wegen des Wasserspiegels verborgen bleiben. Nach der Staumauer fuhren wir bis zum Staudamm Paulushof. Hier machten wir auch Mittagspause und aßen teilweise fettige Leckerein aus der Fritteuse. Mein Jägerschnitzel war zäh und die Jägersoße schmeckte mehr nach Geschmackverstärker als nach Pilzen. Die Fritten waren ok. Empfehlenswert, Klaus und Ruths Meinung nach, ist der Eintopf. Iris genoß ein Hefeweizen und Renate eine Fritten special (Majo,Ketchup,Zwiebeln). Die Zwiebeln waren ebenfalls Conveniense Food.
So machten wir uns dann wieder auf den Weg. Zumal wenn die Sonne weg war, wurde es kühl beim sitzen. Weiter auf der Seeuferstraße bis zur L 15, die wir nur überquerten. Die darauf folgende rasante Abfahrt endete am Wasserkraftwerk Heimbach. Nachdem wir ein wenig die Historie diese Bauwerkes studiert haben, ging es weiter. Zunächst durch Heimbach, dann auf die linke Ruruferseite bis nach Wittscheid. Hier mussten wir die L249 bis nach Hausen fahren.
Nun mußten wir eine Entscheidung treffen, denn die Landstraße war bis nach Abenden gesperrt. Wir entschieden und nicht über Blens zu fahren sondern, durch Hausen und dann weiter im Tal hoch zu K48 Richtung Berg. Ein Versuch über einen Trampelpfad parallel zur Landstraße nach Abenden zu kommen schlug fehl und wir mussten umkehren. Das bescherte uns einen Umweg von knappen 10 Kilometern und gute 200 Höhenmeter extra. Zu allem Unmut kam auch noch Beschwerden von Ruths Knie, sodaß sie nur erschwerlich den Anstieg bis kurz vor Berg schaffte. Hier genossen wir die weite Sicht, die uns bis ins Siebengebirge und Bergisches Land blicken ließ. Einfach Fantastisch!
Über einen asphaltierte Straße, dann, im Mittelstück eine steile Schotterabfahrt, und schließlich wieder eine gut befestigte Straße kamen wir in Abenden an. Wir folgten dem Berrefeldweg bis nach Brück und anschließend dem Radweg bis nach Obermaubach. Hier verabschiedeten wir Klaus und Ruth, die mit ihrem Knie immer mehr Schmerzen bekam. Sie fuhren mit dem Rur-Express bis nach Düren. Wir fuhren den Rurradweg nun weiter über Üdingen und Kreuzau nach Düren. Es waren ja nur noch knappe 12 Kilometer. Unterwegs hielten wir noch an einer Teichanlage auf der ein paar Esel weideten. Iris wollte ihre Lieblingstiere ein wenig beobachten. Zu selten sieht man Esel auf Weiden. In Düren war unsere Wartezeit bis der RE9 kam nur 20 Minuten.
Fazit:
Wieder einen schönen Tag mit fantastischem Herbstwetter verlebt. Und mit Radlern mit denen man sehr gerne wieder längere Touren fahren möchte.
Tourdaten:
Strecke: 87 Km
Fahrhzeit: 5 Std. 30 Min
Höhenmeter: 670 Hm
Durchschnitt: 16 Km/h















































































