Tagestourenbericht (Nachlese)
Burg Satzvey
06.09.2009 16:03:00 von Ralf Schmidt
Trekkingradtour zur Burg Satzvey
Heute morgen haben Renate und ich uns kurzentschlossen zu einer längeren Trekkingradtour entschieden. Als Ziel wollen wir die Burg Satzvey, bekannt für Ihre alljährlichen Ritterfestspiele, besuchen. Schon einmal sind wir die Tour gefahren. Damals jedoch mit Rennrädern und einer Tourlänge von über 125 Km. Heute sollen es weniger Kilometer werden. Deswegen beschlossen wir Zülpich nicht anzufahren und vorher einen Schwenk nach Süden direkt nach Satzvey durchzuführen.
Zuerst sind wir nach Hürth und dann weiter über Berrenrath zum Schloß Gymnich geradelt. Schon hier bekamen wir die "Bergeinstellung" an den Rädern zu spüren. Nur Gegenwind, Gefühlte Windstärke 10, obwohl es wahrscheinlich nicht einmal Stärke 3 war. Zudem kam der Wind aus Südwesten; Also genau aus der Richtung wo wir hin wollten. Das ließ die Motivation meiner Frau stark sinken. Zwischendurch waren ein paar aufmunternde Worte immer wieder hilfreich.
Hinter Schloß Gymnich ging es dann über ein paar Wirtschaftswege über Herrig nach Erp. Von dort radelten wir über weitere asphaltierte Wirtschaftswege, nur ein kurzes Stück war Schotterweg, An einem mini Waldstück, schützt von Wind, machten wir unsere Mittagspause und aßen unsere Brote. Der obligatorische Apfel von Renate war diesmal nicht dabei. Dafür verspeisten wir noch Bananen.
Frisch gestärkt ging es nun weiter nach Müddersheim und Ülpenich. Anschließend fuhren wir weitere Feldwege nach Enzen. Richtung Gartzheim und nach Satzvey benutzen wir wenig befahrene Straßen.
In Satzvey war die Hölle los, zumindest für die Satzveyer Einwohner. Ein Parkplatz so groß wie ein Fußballfeld war schon gegen 14:00 Uhr voller Autos und die Schlange an der Kasse war schon recht lang. Ein Blick in das Burginnere blieb uns verwehrt. Dafür fanden wir einen kleinen Gastrobetrieb der lecken Kuchen und Kaffee anbot. Ein Stück Pflaumenkuchen mit Sahen und eine Tasse Kaffe kostete 3,40 €.
Weiter gestärkt vom leckeren Kuchen machten wir uns auf den Rückweg. Nun endlich setzte teilweise der Rückenwind ein, den ich Renate schon auf dem Hinweg versprochen hatte. Dabei hatte wir noch ein wenig Glück, denn der Wind drehte von Südwest auf Westwind. So kamen wir recht flott voran. Wir nutzen die K24 bis Billig und anschließend die L119 über Stotzheim nach Weidesheim. Über die K3 ging es mit Rückenwind und leichtem Gefälle schnell nach Neukirchen. Der Tacho zeigte öfters mal weit in die 30 km/h rein. Ohne viel zu treten.
So langsam verliesen bei Renate die Kräfte ihren Körper. Wir beschlossen den kürzestens Weg nach Hause einzuschlagen und nutzen die eine etwas stärker frequentiert Landstraße L 182 die uns schnell nach Waldorf und nach einer knackigen Abfahrt nach Brühl-Sechtem brachte. Über Schloß Falkenlust, Berzdorf, Rondorf kamen wir zwar zügig in die Parkanlage am Millitärring. Aber bei Renate machten sich, was sehr sehr selten vorkam, nun doch Ermüdungserscheinungen stärker bemerkbar, sodaß wir nun das Tempo raus nahmen.
Nach 110 Km und etwas über 350 Höhenmetern, waren wir wieder Zuhause angekommen. Ein schöner Tag mit prima Radlerwetter ging zuende.
Vielleicht fahren beim nächsten Mal ein paar weitere Radler mit. Wir würden uns freuen.





























