Tagestourenbericht (Nachlese)
Große Erftrunde
01.11.2009 23:24:00 von Ralf Schmidt
Regen sollte unsere Tour begleiten. Oder auch nicht.
Die Vorhersage ließ nichts Gutes verheißen. So waren wir schon nach eine Alternative für die Tour zu suchen. Als dann plötzlich Sonnenstrahlen den Frühstücktisch erhellten, änderten wir unseren Plan und fuhren doch diese Radtour. Es hat sich gelohnt.
Um 10:15 Uhr fuhren wir vom Schokoladenmuseum los, nachdem wir auf einen möglichen Mitradler warteten, obwohl sich keiner angekündigt hatte. Schon auf dem Weg zum 2. Treffpunkt auf dem Parkplatz Gleueler Str. / Militärring erhöhte sich die Helligkeit durch Sonnenstrahlen weiter. Auch das Herunterfallen von Blättern war faszinierend anszusehen. Um 11:00 Uhr trafen wir am 2. Treffpunkt ein. Wir warteten noch die Startzeit ab und radelten diesmal Richtung Otto-Maigler-See los. Danach ging es über Radwege nach Berrenrath und weiter über einen Nebenweg zum Weiler Berrenrath. Auf der Anhöhe angekommen, hielten wir uns rechts Richtung Dürener Str. Wir versuchten mit dieser Streckengestaltung den Radweg entlang der Dürener Straße zu meiden. Endlich hatten wir einen Weg gefunden, der es uns nun ermöglicht den Kfz-Verkehr weitgehenst zu meiden. Die Dürener Straße überquerten wir Richtung Fürstenberg Maar und dann ging es weiter auf die Marienfelder. Auf einer neu asphaltierten Straße konnten wir mitten durchs Marienfeld radeln. Gut, aber durch recht böigen Gegenwind erschwert erreichten wir die Burg Modrath. Diesen Tipp, das die Straße vor kurzem asphaltiert wurde, gaben uns 2 Mountainbiker, denen wir begegneten.
Von der Burg Modrath fuhren wir, zwecks Mittagspause, nach Kerpen ins Zentrum. In einer größeren Bäckerei, an einer Kreuzung gelegen, aßen wir einen Strammen Max mit Salat. Kostete 4,65 Euro. Der Salat ohne Dressing, das Spiegelei nicht wirklich gut gebraten. Preis-/Lesitungsverhältnis: 5. Daher nenne ich auch nicht den Namen des Betriebes.
Während des Essens beschlossen wir aus Zeit- / Dämmerungsgründen nicht weiter zum Neffelbach zu fahren. Stattdessen fuhren wir zurück zur Erft, der wir dann gegen die Strömung. Ich sollte besser Fließrichtung sagen, denn die Erft ist an dieser Stelle bereits gestaut worden. Wir folgten ihr bis nach Erftstadt-Liblar, wo wir sie über die ehemalige Luxemburger Str. verliessen. Hier hatten wir endlich wieder Rückenwind, eine wohltat, denn entlang der Erft hatten wir fast ausschließlich heftigen Gegenwind. Wir fuhren durch Liblar durch hoch zum Liblarer See. Hier bogen wir links ab zur Deponie die wir auf dem asphaltierten Weg umfuhren. Heraus kamen wir auf der Tonstraße, die an der L 486 endet. Die Zieselmaarstraße (L486) radelten wir hoch Richtung Hürth-Knapsack und dann links ab zum Otto-Maigler-See. Er wurde heute über die nördliche Seite umrundet. Kurz hinter dem Seebad konnten wir wieder die Abfahrt nach Gleuel geniessen und später den Rückenwind über Stotzheim wieder auf die Gleueler Strasse nutzen. Am Decksteiner Weiher schlugen wir den ersten Weg ein, der uns wieder zum Rhein an die Rhodenkirchener Brücke leitete. Die letzten Meter am Rheinufer waren wieder durch böigen Rückenwind geprägt, der uns ein gemütliches Ausrollen ermöglichte.
Fazit:
Wenn wir uns nach der Wettervorhersage gerichtet hätten, hätte ich zwar das letzte Formel 1 Rennen gesehen, aber nicht die Natur in den schönsten Herbstfarben. Von irgendwelchen Regentropfen war keine Spur. Erst um 17:00 fing es bei uns an zu regnen.
Streckendaten:
Strecke: 80 Km
Fahrzeit: 4 Std. 15 Min
Höhenmeter: 220 Hm
Durchschnitt: 19 Km/h





















