AfterWorkTour Bericht
Kleine Erftstadtrunde als N8Ride
05.11.2009 22:59:00 von Ralf Schmidt
Und der Wind erzählt eine Geschichte
Um 18:15 Uhr machte ich mich mit jeweils zwei vollen Akkusätzen, einen für den Magellan Triton Serie und einen für die nächtliche Straßenausleuchtung. Einen Snack und Werkzeug ist auch im Rucksack. Nicht wie gestern, als ich in aller Eile die Hälfte vergessen hatte. Auf dem Weg zur Rhodenkirchener Brücke bekam ich schon die ersten Eindrücke, in der Dunkelheit ohne Begleitung zu fahren. Durch die Parkanlagen bis zum Parkplatz Gleueler Str. wurden die Eindrücke noch intensiver. Fast keine Menschenseele zu sehen. Kein Hundebesitzer. Nur ein paar Hasen, aufgescheucht rannten im Zickzack davon. Beinahe hätte ich sogar welche unterm Vorderrad gehabt, wenn ich nicht langsam gefahren wäre.
So verging die Zeit und die Strecke wie im Fluge denn ich mittlerweile war ich schon in Gleuel. Auf der Hauptstraße fuhr ich weiter nach Berrenrath. Dann wieder die bekannten Seitenstraßen im Berrenrather Wohngebiet und die Anhöhe hinauf die mich in Weiler Berrenrath ankommen ließ. Obwohl meine Route mich nach Rechts leiten wollte nahm ich die linke Abbiegung. Von der Strecke wuste ich das sie asphaltiert war. So kam ich dann über die Landstraße schnell nach Balkhausen, das ich durchquerte und kurz darauf hörte ich das plätschern der Erft. Die Erft sehen ging nicht, zu dunkel. Dem Erftradweg folgte ich bis nach Liblar. Unterwegs sah ich auf der einen Seite, durch Wolken, einen gleichmäßig grauen Himmel auf der anderen Seite konnte ich die Sterne sehen glasklar sehen. Fantastisch. Hinter Liblar, auf dem Weg zum Liblarer See / Deponie rollte ich mit knappen 30 km/h dem Mond entgegen. Welch ein Bild.
Der nächste Abschnitt war die Auffahrt zum Otto-Maigler-See. Diesen umfuhr ich von Süden her kommend auf der östlichen Seite. Auch hier war die Eindrücke in fast völliger Dunkelheit. Zwischen den Bäumen zu fahren, einfach nur Geil. Bevor ich wieder über Gleuel den Weg zurück zum Startpunkt fuhr, genoß ich die klare Sicht über Köln ins Bergische Land zu sehen. Fehlte nur noch eine Zigarette, obwohl ich Nichtraucher bin. Auf meinem Pferd (Bike) saß ich ja schon.
Auf dem Rückweg nahm ich dann noch Wege in den Parkanlagen die weiter von Straßen weg waren um die Dunkelheit noch weiter zu geniesen. So kam ich nach guten 3 Stunden fahrzeit wieder am Schokoladenmuseum an.
The lonsome Biker is back to home.
Streckendaten:
Strecke: 66.4 Km
Fahrzeit: 3 Std. 6 Min
Höhenmeter: 110 Hm
Durchschnitt: 21 Km/h


