AfterWorkTour Bericht
ErftRunde für Südwind optimiert.
26.11.2009 22:50:00 von Ralf Schmidt
Windböen und klarer Nachthimmel
Die Wettervorhersage: Windböen bis zu 48 km/h. Der Nachthimmel versprach klar zu werden. Ein ideales Wetter für die Strecke an der Erft zu fahren und die Stene zu beobachten. Aber nicht wie gewohnt von Balkhausen nach Liblar. Nein, das würde ja nur Gegenwind an der Erft bedeuten. Darauf hatten wir absolut keine Lust. Also, kurze Neuplanung der Route. Den Leinpfad bis nach Godorf, dann über Berzdorf nach Brühl-Schwadorf und das weiter nach Kitzburg. Hier ging es in die Ville Richtung Birkhof. Wir überquerten die L194 (Euskirchener Straße) und bogen nach der Unterführung der A61 links ab. Dieser Weg führ uns zum Bahnhof Erftstadt. Über die K44 kamen wir an die Erft, deren Radweg wir mit Rückenwind bis auf Höhe Gymnich folgten. Nun bogen wir rechts ab, nach Kerpen Brüggen. Wir radelten am Zieselsmaar vorbei und auf der Zieselsmaarstraße (L495) ging es weiter zum Otto-Maigler-See. Am Parkplatz des Sees genossen wir eine kleine Pause und den Blick über Köln. Renate war mit Ihren Kräften ziemlich am Ende. "Asche auf mein Haupt", ich hatte die Strecke zu sehr in die Länge gezogen. Auch hatte sie wohl konditionell einen schlechten Tag. So schlugen wir den kürzeren Weg über die K2 (Efferener Str.) um Efferen herum Richtung Geißockheim ein. Unterwegs, an einen Tankstelle, gönnten wir uns noch einen leckeren Schokoriegel zur Stärkung für die letzten Kilometer. Entlang des Militärringes erreichten wir dann auch bald den Rhein an der Rodenkirchener Brücke. Das letzte Stück am Rhein begleitete uns wieder der Rückenwind. Erschöpft, aber glücklich von einer schönen AWT (AfterWorkTour) kamen wir nach etwas mehr als 4 Stunden wieder Zuhause an.
Streckendaten:
Strecke: 72.7 Km
Fahrzeit: 4 Std. 02 Min
Höhenmeter: 270 Hm
Durchschnitt: 18 Km/h
