AfterWorkTour Bericht
Nightride Erftstadtrunde
12.11.2009 22:59:00 von Ralf Schmidt
Und der Wind erzählt eine Geschichte
Um 18:00 Uhr machte ich mich mit jeweils zwei vollen Akkusätzen, einen für den Magellan Triton Serie und einen für die nächtliche Straßenausleuchtung. Snacks und Werkzeug ist auch im Rucksack. Am Rhein entlang zur Rodenkirchener Brücke. Dann durch die Parkanlagen bis zum Parkplatz Gleueler Str. Fast keine Menschenseele zu sehen. Fast., den an der Kreuzung Militärring Ecke / Am Eifeltor erschreckte mich ein wahrscheinlich Obdachloser. Er kam aus dem Gebüsch laut schimpfend neben der Ampelanlage hervor und machte einen leicht agressiven Eindruck. Ich maß dem keine besondere Bedeutung und fuhr weiter.
In der Dunkelheit spürt man die zurcük gelegte Entfernung kaum. Auch die vergangen Zeit fällt einem nich so auf. In Gleuel fuhr ich die Hauptstraße weiter nach Berrenrath. Dann wieder die bekannten Seitenstraßen im Berrenrather Wohngebiet und die Anhöhe hinauf die mich in Weiler Berrenrath ankommen ließ. Oben angekommen bin ich links abgebogen und den nächsten Weg wieder rechts ab. So kam ich dann über die Landstraße schnell nach Balkhausen, das ich durchquerte und kurz darauf hörte ich das plätschern der Erft. Dem Erftradweg folgte ich bis nach Liblar. Unterwegs traf ich auf 2 Reiterinnen die ihre Pferde mit roten Reflektoren an den Beinen geschmückt hatten. In der fast völligen Dunkelheit sich bewegende rote Punkte zu sehen hat schon etwas lustiges als auch mythisches an sich. Hinter Liblar, auf dem Weg zum Liblarer See / Deponie rollte ich wieder der Heimat entgegen.
Der nächste Abschnitt war die Auffahrt zum Otto-Maigler-See. Diesmal fuhr ich durch das Werksgelände weiter zu den Gebäuden der Hürther Gesellschaft. Bevor ich wieder über Gleuel den Weg zurück zum Startpunkt fuhr, genoß ich die klare Sicht über Köln ins Bergische Land zu sehen.
Auf dem Rückweg nahm ich dann noch Wege in den Parkanlagen die weiter von Straßen weg waren um die Dunkelheit noch weiter zu geniesen. Und wieder kam der komische Typ an Eifeltor aus dem Busch gesprungen und meckerte herum. Diesmla erschrak ich, weil er nicht in meinem Scheinwerferlicht zu sehen war. Der Typ hatte mindestens 2,5 Stunden an der Ampel verharrt. Wer weiß, wie lange er schon vorher da stand.
Nach guten 3 Stunden fahrzeit wieder am Schokoladenmuseum an. The lonsome Biker is back to home.
Streckendaten:
Strecke: 64.9 Km
Fahrzeit: 3 Std. 11 Min
Höhenmeter: 110 Hm
Durchschnitt: 20 Km/h


