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Radfahren macht Spaß!

Das Radlerteam und wie es dazu kam

Das Radlerteam besteht aus meiner Frau und mir. Zuerst war es nur dazu gedacht, sich aktiv zu bewegen. Und damit ich meinen Körper von 85 kg wieder auf ein normales Körpergewicht bringe. Was bietet sich für einen Städtler an? Muckibude auch Fitnesscenter genannt? Während des schönsten Sonnenscheins irgendwo in einer Halle die verbrauchte Luft anderer Leute einatmen? Nein danke, das muß nicht sein. Schwimmen gehört auch nicht zu unser Lieblingsbeschäftigung. Und Vereinssportarten fielen bei uns auch das Auswahlgremium. Dann kamen wir auf die Idee es mal mit Radfahren zu probieren.

Die ersten Touren

Also kauften wir uns erst einmal Fahrräder und fuhren kleinere Touren in unserer Gegend. Das war schon toll für den Anfang. Um die kölner Umgebung besser kennen zu lernen und auch die Tourentfernungen vorher schon zu bestimmen, kauften wir uns Papierkarten, in denen der Streckenverlauf eingetragen wurde. So lernten wir die Umgebung intensiver kennen. Eine Auflistung interessanter Touren gibt es aus der Seite Tagestouren

Der Beginn der Radurlaube

Bald kam dann auch die Zeit im Jahr, die nicht durch den Arbeitgeber verplant wurde. Unser erster Radurlaub im Altmühltal begeisterte uns so sehr, das wir fortan jedes Jahr mit den Rädern Urlaub machen. Anfangs verbrachten wir die Urlaubszeit an einem Ort und fuhren täglich eine andere Strecke. Nach zwei Jahren wurde es uns zu langweilig, denn das "Einzugsgebiet" war recht schnell abgegrast. Also beschlossen wir, es mal mit Radwandern zu versuchen und jeden Tag an einem anderen Ort zu übernachten. Eine Auflistung interessanter Touren gibt es aus der Seite Fahrradurlaube

Tourenplanung

Die Tourenplanung hat sich seit 2005 auch gewaltig verändert. Planten und fuhren wir bis dahin mit Papierkarten, so zog ein GPS-Gerät nun in unseren Haushalt ein. Aus dem Hause Magellan wurde ein eXplorist aufs Rad geschraubt und danach ziert(e) ein Triton meine Lenkstange. Diese Geräte sind eine enorme Erleichterung während der Fahrt. Von diesem Zeitpunkt an waren falsches Abbiegen und Umwege vorbei. Auch das Anhalten und in der Karten nachsehen, wie es weiter geht, hat sich nunmehr erledigt. Ein weiterer Vorteil ist die Planung der Strecke am Rechner, sodaß man die den Streckenverlauf inkl. der zu bewältigen Höhenmeter schon kennt.

Für weitere Informationen zum Thema GPS gibt es die Rubrik Outdoor GPS. Zum derzeitigen Zeitpunkt (2009) sind vier GPS-Geräte je nach Bedarf im Einsatz. Im Mai begann die Ära des echten Navigierens auf dem Rad. Was im Kfz-Bereich schon lange möglich ist, gibt es nun auch für den Radler und Wanderer. Das MyNav 600 Pro von Giove.

Heute und zukünftig

Heute planen wir die Übernachtungen bei Radurlauben im Groben, d.h. der Starttag, -zeit, Ziel und das Datum der Heimreise werden festgelegt. Je nach Ankunftszeit am Ausgangspunkt der Radtour wird dort schon mal die erste Übernachtung gebucht. Weitere Übernachtungen werden nicht mehr reserviert. Wetter, Streckenprofil und unsere Stimmung entscheiden über die Entfernung, wie weit wir an dem jeweiligen Tag fahren. In der Ebene sind das schon mal gut über 100 Km, selten jedoch unter 80 Km pro Tag.